ZWEITER LAUF ZUR PROTOCHAMPSERIES



"Historic Challenge Groß-Dölln" am 24. Juli 2016



DIE STRECKE


war natürlich wieder phänomenal! Eine Kurve nach der anderen, keine Zeit,
auf die Instrumente zu schauen, jede Kurve volle Konzentration - oder...
Nur auf der auch noch gekrümmten Gerade vor Start und Ziel ist etwa eine
Sekunde Zeit, mal auf was anderes zu achten... Strahlender Sonnenschein
bei 27 Grad, keinerlei Regenwahrscheinlichkeit, nicht mal ein Abendgewitter
stand am Himmel, besser geht es irgendwie gar nimmer. Und die Kombination
mit dem Hotel Döllnsee mit - wie es der Name schon sagt - einem schönen
Badesee dabei zum Erfrischen, irgendwie kommt man aus dem Schwärmen
gar nimmer raus. Das Ambiente an der Strecke ist ebenfalls Note 1 - was auch
sicher an den so entspannten und stets freundlichen Streckenposten liegt, die
absolut im Sinne des Veranstalters denken - wo findet man das heute noch?

Wie im letzten Jahr starteten wir gemeinsam mit dem Porsche-Club Hamburg: auch hier wirklich nur nette Leute; das gemeinsame Abendessen am Samstagabend zeigte das deutlich. Besonders dankbar sind wir wieder den geprüften Instruktoren des PCH (so nennen sich die Hamburger in der Kurzfassung): Udo Schwarz mit Vitus Harder erklärten uns gleich zu Beginn mit Funkgeräten wie man den sehr anspruchsvollen Kurs richtig fährt: Nochmals herzlichen Dank dafür! Und die blauen Pilonen am Streckenrand: die haben richtig geholfen! Man müßte sie ab Mittag eigentlich einsammeln - so kann man sehen "wer aufgepasst hat"...


DER WETTBEWERB

Wir starteten in zwei Klassen: die Klasse der ProtoChampSeries und in der Klasse der (Renn-) Sportwagen.
Da ein Stint immer 45 Minuten betrug (ganz ehrlich: nach 20 scharf gefahrenen Minuten ist man "fast alle"), haben wir die Teilnehmer in zwei Klassen aufgeteilt, es gab eine R-Klasse und eine S-Klasse (R steht für Racing, S für Sports, wobei sich das auf die Auslegung und das Tempo der Fahrzeuge bezog) - so waren es für alle Teilnehmer 20 Minuten schönen und störungsfreien Fahrens, alle, ja wirklich alle waren zufrieden!

Der Sieger der ProtoChampSeries: Michael Sielaff ("Ich fahr immer bis zur letzten Minute, jedes Rennen wird auf der Bremse gewonnen!") in seinem schnellen Mercedes ebenso schnell gefahren vor Carsten Bloch und vor Sascha Bloch, beide in ihren wieselflinken und sehr gleich fahrenden Formelrennwagen! Die "Blochs" waren gut unterwegs: Vater Bloch belegte bei den Rennsportwagen in seinem wunderschönen Abarth 1000 den ersten Platz! Dafür dass die ganze Familie das erste Mal dabei war: Chapeau! Leider mussten alle drei Blochs abends heim - denn am nächsten Tag waren sie schon in Urlaub in Italien... Henrik Piepho belegte auf seinem unglaublich schnellen VW Käfer Cabrio (das Auto sieht so brav aus!) ganz knapp dahinter Platz zwei vor Leo Schiewek in seinem Porsche Turbo, der eigentlich an diesem Tag kein Turbo war, denn der Turbo hatte seinen Dienst aufgegeben...vielleicht unterhält er sich in Leos Garage zu oft mit dem ja so wunderschönen Chevron... Bemerkenswert und innerfamiliär wichtig: Katia war vor Henner...

Alles in allem hatten wir ein wunderschönes buntes unterschiedliches faszinierendes Teilnehmerfeld. Lässig wie immer der himmelblaue Käfer von Peter Hanke, brutal die 750PS-Cobra von Uwe Beckbye, einfach toll der blaue "Kleine" von Rolf Vogel, sauschnell der Lotus von Timmi, wunderschön der Triumph TR 3 und der Gulf-Porsche von Henner und Katia, perfekt der BMW von Martin Müller, eine Augenweide der Porsche 911 von Klaus Schaffrath und in schwarz der Porsche von Harald Schmid, lässig der BMW von Michael Hirsch, superklassisch & einfach immerschön der E-Type von Torsten Ewers (fährt übrigens immer mit der ProtoChampSeries-Startnummer, auch auf der Straße!), stets britischer werdend der nun breiter bereifte Spitfire Coupe mit Sechszylinder-Motor ("Hungry woolfes event managers car" gemeint ist Anton Schlenger) und der heiße Lotus Cortina von Jürgen Krull. Pech gab es auch: Peter Weitze konnte nicht kommen. Ausgerechnet beim Aufladen seines Porsche RSR knallte die Bandscheibe durch: Ende. Und Gert und Alexa Pollmann wollten gemeinsam mit Harald Schmid den SuperSports Roadster fahren. Differenzialaufhängung gebrochen: der sportive Teil war Abladen, Auto hinstellen, nicht fahren und Aufladen nach 620 Kilometern Anfahrt...aber Harald hatte ja den Porsche Carrera dabei und Alexa den BMW Z3. War dann auch schön zu fahren. Und Peter Weitze wünschen wir nun alle gute Besserung!


DAS FAZIT

Da fahren wir wieder hin!



Und hier nun die Ergebnisse:



Prototypen

Platz 1: Michael Sielaff, Hameln, Mercedes-Benz 190 E 2,6 (0,06 sec.)

Platz 2: Carsten Bloch, Berlin, Royal RP 24 (0,19 sec.)

Platz 3: Sascha Bloch, Berlin, Lotus 61 Formel Ford (0,50 sec.)

Platz 4: Uwe Beckbye, Kiebitzreihe, Shelby Cobra 427 (0,88 sec.)

Platz 5: Alexa Pollmann, London, BMW Z 3 (1,06 sec.)

Platz 6: Peter Hanke, Neumünster, VW-Käfer (1,71 sec.)

Platz 7: Gert Pollmann, Böhmfeld, BMW Z 3 (5,03 sec.)

Punktestand der Prototypen nach dem zweiten Lauf:

Platz 1: Michael Sielaff, 18 Punkte

Platz 2: Gert Pollmann und Carsten Bloch je 6 Punkte

Platz 4: Laura Hoffmann und Sascha Bloch je 4 Punkte

Platz 6: Lars Hoffmann, Peter Hanke und Uwe Beckbye je 3 Punkte

Platz 9: Alexa Pollmann, 2 Punkte

Platz 10: Frank Winter, 1 Punkt

Sport- oder Rennsportwagen

Platz 1: Victor Bloch, Berlin, Fiat Abarth 1000 TC (0,10 sec.)

Platz 2: Henrik Piepho, Bad Münder, VW-Käfer (0,16 sec.)

Platz 3: Leo Schiewek, Garbsen, Porsche (0,38 sec.)

Platz 4: Katia Grosjean, Braunschweig, Porsche 911 T (0,47 sec.)

Platz 5: Rolf Vogel, Grönwohld, Fiat Abarth 695 (0,50 sec.)

Platz 6: Henner Ruth, Braunschweig, Triumph TR 250 (0,76 sec.)

Platz 7: Anton Schlenger, Elmshorn, Spitfire Coupe (0,82 sec.)

Platz 8: Klaus Schaffrath, Hamburg, Porsche 911 SC (1,03 sec.)

Platz 9: Jürgen Krull, Braunschweig, Ford Lotus Cortina MK1 (1,42 sec.)

Platz 10: Rainer Timm, Berlin, Lotus Super Seven S 2 (1,78 sec.)

Platz 11: Torsten Ewers, Oldenburg, Jaguar E-roadster Serie II (2,09 sec.)

Platz 12: Dr. Michael Hirsch, Buxheim, BMW M3 E 30 (3,40 sec.)

Platz 13: Martin Müller, Oldenburg, BMW 320 i (4,33 sec.)

Platz 14: Harald Schmid, Hungen, Porsche 964 C2 (4,60 sec.)

Punktestand der Sport- oder Rennsportwagen nach dem zweiten Lauf:

Platz 1: Harald Reiners und Victor Bloch je 9 Punkte

Platz 3: Martin Müller und Henrik Piepho je 6 Punkte

Platz 5: Axel Gnutzmann, Katia Grosjean und Leo Schiewek je 4 Punkte

Platz 8: Heinz-Werner Stelter, 3 Punkte

Platz 9: Hardy Hensel und Rolf Vogel je 2 Punkte

Platz 11: Henner Ruth, 1 Punkt