HISTORIC CHALLENGE GROSS-DÖLLN



am 18.August 2017



AUCH EINE SUPERTOLLE STRECKE,


viele freuen sich schon das ganze Jahr auf die "Historic Challenge Groß-Dölln",
eine wunderbare und äußerst anspruchsvolle Rennstrecke etwa 50 Kilometer
nördlich von Berlin in wunderschöner Landschaft gelegen. Zum Gelingen dieser
Challenge trägt natürlich auch das schöne (... und einzige...) Hotel am Döllnsee bei:
Nach getaner Fahrt kann man im Sommer natürlich in den See springen und ein
paar erholsame Schwimmrunden drehen...

Die Rennstrecke in Groß-Dölln, auf welcher wir unsere Gleichmäßigkeitsprüfung abhalten, ist sehr kurvenreich und es geht bergauf- und bergab - man muss schon mindestens einen halben Tag investieren, um die Strecke mit ihren durchaus manchmal unverhofft heranfliegenden Kurven zu beherrschen. So war es vor allem für die Erstlingsfahrer natürlich sehr hilfreich, dass der Porsche-Club Hamburg mit seinen zwei Instruktoren in mehreren Einführungsrunden uns die Strecke "nahebrachte"...

Aber dann war es ein toller Tag: ganz anders als vorhergesagt hatten wir prima Wetter: nicht zuviel Sonnenschein, nicht zu heiß aber vor allem bis auf wenige Minuten trocken! Wir starteten in zwei Gruppen, so war die Piste mit jeweils etwa 12 Fahrzeugen nicht zu eng besetzt und jeder Teilnehmer konnte seine Runden wenn er wollte vollkommen ungestört drehen. Natürlich gab es nach kurzer Zeit mehrere etwa gleichschnelle Teilnehmer, die zusammenfanden: so konnte unser lieber Fotograf Steffen Stockmeyer (pix@online.de, Tel 0174/9915424) auch wieder sehr schöne Gruppenfotos machen....

Ein wenig stolz bin ich schon auf die ProtoChampSeries: wieder einmal gaben wir ein sehr buntes Feld mit Sportwagen, Rennsportwagen, Prototypen und auch Formelrennwagen ab, eine optisch sehr schöne Mischung, die es so eigentlich sehr selten gibt. Groß-Dölln ist eine Strecke, die die "Fahrzeuge zusammenbringt". Aufgrund der vielen Kurven können kleinere Fahrzeuge mit hochmotorisierten Rennern gut mithalten - ja manchmal sind sie sogar fixer um die Kurven herum: Da freut sich der Zuschauer, da ist was los, da wird was geboten!


DIE ERGEBNISSE

Auf Anregung eines Teilnehmers gibt es ab sofort eine neue Möglichkeit Punkte zu sammeln: Derjenige, der das "Car of the day" mitbringt (wird wie immer einstimmig definiert), bekommt fünf Extrapunkte. Diesmal viel die Wahl ganz klar auf den Sunbeam IMP von Robert Bösling: ein wunderbarer englischer Kompaktrenner, den man nur ganz selten sieht - und der mit seinen 70 PS aus nur 875 ccm sehr flott durch die Kurven wieselte! Gratulation, Gratulation!

Sieger bei den ProtoChampSeries wurde Michael Sielaff - wer viel fährt, der auch viel gewinnt...und gut bremst... Zweiter wurde Peter Hanke auf seinem himmelblauen Wunderkäfer, immer wieder...und auf den dritten Platz kam unser lautester Teilnehmer Leo Schiewek. Den Krach machte er aber dieses Mal genauso formvollendet wie sonst auf seinem Chevron B 16 nun auf seiner Lola MK I im Originallack!

Eine große Überraschung gab es bei den Renn- und Rennsportwagen: Hier hieß der Sieger Gert Weiß, der mit seinem VM 77 das allererste Mal auf einer Rennstrecke fuhr und 9 Punkte kassierte - was ihn eigentlich schon zum Weitermachen fast verpflichtet... Allerdings ist Gert Weiß auf seinem roten Renner schon viele zehntausende Kilometer in verschiedenen Kontinenten der Erde gefahren, er kennt also sein Fahrzeug... Martin Jastorff auf seiner riesigen Corvette (diesmal ohne Dach) schaffte den zweiten Platz, schön dass er noch einen Tag vor dem Wettbewerb sich entschied doch zu kommen! Und Platz drei: Das war der rote Ferrari von Günter Renardy, den es, wie er mir am Abend erzählte, "wieder einmal richtig gejuckt hat". Das nächste Mal wird der Veranstalter ein paar Ameisen mitbringen...


DAS DRUMHERUM

war einfach wieder nur schön! Wir konnten an allen Abenden auf der Terrasse des
Hotels sitzen und gemütlich bis zum Sonnenuntergang (und auch noch drüber hinaus)
uns gegenseitig tolle Geschichten erzählen: ganz klar: Es wurde wieder viel gelacht -
auch ein wesentliches Ziel der ProtoChampSeries....



Und hier nun die Ergebnisse:




Prototypen

Platz 1: Michael Sielaff, Hameln, Mercedes-Benz 190 E (0,04 sec.)

Platz 2: Peter Hanke, Neumünster, VW-Käfer (0,28 sec.)

Platz 3: Leo Schiewek, Garbsen, Lola MK I (0,30 sec.)

Platz 4: Carsten Bloch, Berlin, Royale (0,46 sec.)

Platz 5: Sascha Bloch, Berlin, (1,77 sec.)

Platz 6: Gert Pollmann, Böhmfeld, Heritage (2,50 sec.)

Platz 7: Dr. Dietrich Merkel, Braunschweig, Nike MK 9 (2,55 sec.)

Punktestand der Prototypen nach dem dritten Lauf:

Platz 1: Peter Hanke, 24 Punkte

Platz 2: Leo Schiewek, 11 Punkte

Platz 3: Carsten Bloch und Michael Sielaff, je 9 Punkte

Platz 5: Sascha Bloch, 6 Punkte

Platz 6: Lars Hoffmann und Gert Pollmann, je 4 Punkte

Platz 8: Thomas Brandt, 3 Punkte

Sport- oder Rennsportwagen

Platz 1: Gert Weiß, Burbach, VM 77 (0,06 sec.)

Platz 2: Dr. Martin Jastorff, Hamburg, Chevrolet Corvette (0,35 sec.)

Platz 3: Günter Renardy, Hildesheim, Ferrari (0,43 sec.)

Platz 4: Rainer Timm, Berlin, Lotus Super Seven S 2 (0,44 sec.)

Platz 5: Rolf Vogel, Grönwohld, Fiat Abarth (0,48 sec.)

Platz 6: Jens Schröder, Halstenbek, Mercedes Benz 200 Heckflosse (0,56 sec.)

Platz 7: Anton Schlenger, Elmshorn, Triumph GT 6 (0,58 sec.)

Platz 8: Robert Bösling, Hamburg, Sunbeam Imp (0,61 sec.)

Platz 9: Henrik Piepho, Bad Münder, Porsche (1,11 sec.)

Platz 10: Johann Bösling, Hamburg, VW Golf GTI 1,27 sec.)

Platz 11: Axel Schubert, Berlin, Frosch (1,40 sec.)

Platz 12: Martin Müller, Oldenburg, BMW 3/1 (1,61 sec.)

Platz 13: Jürgen Krull, Braunschweig, Ford Lotus Cortina (1,95 sec.)

Platz 14: Georg Hallau, Berlin, Lotus 7 (3,10 sec.)

Platz 15: Victor Bloch, Berlin, Bloch-Formelrenner (4,11 sec.)

Dr. Wolfgang Sprogis, Kiel, Alfa Romeo Montreal (ohne Wertung)

Punktestand der Sport- oder Rennsportwagen nach dem dritten Lauf:

Platz 1: Hardy Hensel, Jürgen Krull und Gert Weiß, je 9 Punkte

Platz 4: Harald Reiners, Henrik Piepho, Rainer Timm und Dr. Martin Jastorff,
je 6 Punkte

Platz 8: Rolf Vogel und Robert Bösling, je 5 Punkte

Platz 10: Victor Bloch, Michael Thalacker und Günter Renardy, je 4 Punkte

Platz 13: Jörg Duis und Klaus Schaffrath, je 2 Punkte

Platz 15: Katia Grosjean, Holger Muhs und Jens Schröder, je 1 Punkt