HISTORIC CHALLENGE KASSEL-CALDEN 2018



vom 24. bis 26.August 2018


DAS ERSTE MAL IN KASSEL!

Das Flugplatzrennen in Kassel-Calden war bis weit in die 80er Jahre hinein eine ganz bekannte deutsche Rennsportveranstaltung. Unglaublich - hier startete die Interserie - das war das europäische Pendant zur amerikanischen Can-Am-Serie mit den großen 7-Liter-Rennboliden. Und später die DRM (Deutsche Rennsportmeisterschaft, der Vorläufer der heutigen DTM... Aber bereits 1987 starteten hier neben den modernen Rennsportwagen auch die "Historischen". Kaum zu glauben, wen man auf den vom Veranstalter überreichten CDs sah: Leo Schiewek in jung und Willi Budzynski mit schwarzen Haaren und schwarzem Bärtchen - "Luigi" wurde er damals genannt...

Der Kurs ist jetzt etwas anders gesteckt als früher - im südlichen Bereich stehen noch einige leere Flüchtlingscontainer auf der Strecke. Aber unser rühriger Veranstalter Heinz Jordan teilte uns mit, dass "es gewisse Hoffnungen gibt, den alten Kurs wieder zu fahren"... Dank an dieser Stelle auch an seine Tochter Theresa, die die ganze Orga-Arbeit für 320 Starter und etwa 6500 Besucher auf sich nahm. Und da gehört viel dazu. Ich sah sie am Sonntagabend nach dem letzten Lauf gemeinsam mit ihren sympathischen Helfern den Unrat auf dem Veranstaltungsgelände aufsammeln... Letztes Jahr war ja eine erste Testveranstaltung. Unglaublich, was sich seitdem alles verbessert hat. Und: man wird weiter an der Optimierung der Veranstaltung arbeiten.


DIE PROTOCHAMPSERIES IN KASSEL!

Es ist schön, dass wir neben dem "Hungrigen Wolf" bei einer Großveranstaltung einen weiteren Lauf zur ProtoChampSeries haben. Da wir das Kontingent nicht ganz ausfüllen konnten, starteten in unserer Gruppe auch ein paar andere Teilnehmer. Das wird nächstes Jahr aber anders sein: da sind wir wieder vollkommen "unter uns", da der Veranstalter die Starterfelder auf etwa 20-25 Teilnehmer reduzieren möchte. So kennt dann Jeder Jeden...Neu zu uns gestoßen ist Kay Rimmele mit einem wunderschönen Nomad! Ein Auto, welches dem Chevron von Leo ähnelt, welches es aber nur ein einziges Mal gibt - und im Übrigen sehr perfekt gefahren wurde. Und nen tollen Sound hat!


WER WAR DER BESTE?

Am Samstag war es regnerisch, die Strecke feucht. So haben wir festgelegt, dass bei den beiden 25-minütigen Läufen noch keine Wertung auf einer doch anspruchsvollen Strecke vorgenommen wurde. Sonntag: Herrlicher Sonnenschein! Unser erster Lauf war jedoch recht kurz - und so fand dann die ProtoChampSeries-Wertung erst am Nachmittag statt - Michael Sielaff (er hatte gleich zu Anbeginn einen kapitalen Motorschaden) nahm zusammen mit Conny die Wertung nach Stilnoten vor. Einsamer Sieger war Timmi auf seinem Lotus Super-Seven "Keiner fuhr so entschlossen und gleichzeitig umsichtig und ausgewogen auf der Ideallinie um den Kurs! Volle Bewunderung! Zweiter wurde Frank Keller auf seinem Alfa Romeo GTV6: ebenfalls ein Könner am Volant! Dritter wurde Martin Mueller auf seinem BMW 3er"Special" - zusammen mit seiner Tochter Maja. Die beiden sind schon ein richtiges arbeitsteiliges eingespieltes Team. Ob Maja irgendwann mal selber am Lenkrad sitzt?


DIE SCHÖNEN FOTOS!

Wurden uns vom Streckenfotograf, Herrn Michel Hartung aus Stuttgart, kostenlos
zur Verfügung gestellt - herzlichen Dank dafür!


Und hier nun die Ergebnisse:


Prototypen

Punktestand der Prototypen nach dem vierten Lauf:

Platz 1: Alexa Pollmann, 12 Punkte

Platz 2: Michael Sielaff, 10 Punkte

Platz 3: Harry Schmidt und Carsten Bloch je 9 Punkte

Platz 5: Sascha Bloch, 6 Punkte

Platz 6: Dr. Michael Bischoff, Dr. Dietrich Merkel und Axel Nüsing je 4 Punkte

Platz 9: Georg Hallau und Wolfgang Basse je 3 Punkte

Platz 11: Dieter Riegl und Leo Schiewek je 2 Punkte

Platz 13: Uwe Beckbye, 1 Punkt

Sport- oder Rennsportwagen

Platz 1: Rainer Timm, Berlin, Lotus Super Seven S 2 (50 Punkte)

Platz 2: Frank Keller, Pinneberg, Alfa-Romeo GTV6/2.5 (45 Punkte)

Platz 3: Martin Müller, Oldenburg, BMW E 30 (41 Punkte)

Platz 4: Jens Schröder, Halstenbek, Mercedes-Benz W 110 Heckflosse (36 Punkte)

Platz 5: Jürgen Renardy, Aachen, Triumph TR 4 (33 Punkte)

Platz 6: Günter Renardy, Hildesheim, Ferrari 348 (29 Punkte)

Platz 7: Anton Schlenger-Evers, Elmshorn, Triumph GT 6 (28 Punkte)

Platz 8: Jürgen Krull, Braunschweig, Morgan ThreeWheeler (27 Punkte)

Platz 9: Jörg Hoffmann, Sehnde, Triumph MK3 Ashley (26 Punkte)

Platz 10: Gert Pollmann, Oldenburg, Pollmann ClassicFish, Prototypen (ohne Wertung)

Punktestand der Sport- oder Rennsportwagen nach dem vierten Lauf:

Platz 1: Rainer Timm, 15 Punkte

Platz 2: Waldemar Sendrowski, Johann Bösling, Robert Bösling und Rolf Vogel je 9 Punkte

Platz 6: Jürgen Renardy, 8 Punkte

Platz 7: Andreas Bettels, 7 Punkte

Platz 8: Klaus Schaffrath, Frank Keller und Jörg Hoffmann je 6 Punkte

Platz 11: Jürgen Krull und Martin Müller je 5 Punkte

Platz 13: Harald Reiners, 4 Punkte

Platz 14: Henrik Piepho und Jens Schröder je 3 Punkte

Platz 16: Victor Bloch, 2 Punkte

Platz 17: Dr. Michael Hirsch, Holger Muhs und Günter Renardy je 1 Punkt